Das Gesetz der Anziehung

Heutzutage hat fast jeder schon mal vom Gesetz der Anziehung gehört, also davon, dass unsere Gedanken die Ereignisse in unser Leben ziehen und wir also nur gute Gedanken haben müssten, um auch nur Gutes zu erleben.

Wir sollten also idealerweise nur positiv denken. Viele haben aber schon feststellen müssen, dass das nicht funktioniert! Wer kann schon permanent nur positive Gedanken haben?

Es ist zudem auch nur die halbe Wahrheit. Ausschlaggebend sind tatsächlich unsere Emotionen. Positive Affirmationen wie: „Ich bin glücklich und voller Freude!“ klingen wie blanker Hohn, wenn man gerade deprimiert ist und man schafft es dann auch nicht, diesen Gedanken im Kopf zu behalten und auszusenden.

Viel besser funktioniert es, den Ist-Zustand zunächst einmal anzunehmen und sich einzugestehen, dass es einem gerade schlecht geht.

Dann sollte man sich fragen, wie man sich denn fühlen möchte und dieses Ziel aufschreiben. Und zwar so, als ob es schon so wäre.

Beispiel: „Ich bin glücklich und voller Lebensfreude!“

Es klingt zwar genauso wie die positive Affirmation, aber es ist eine Zielformulierung und daher macht es nichts, wenn es jetzt gerade noch nicht so ist. Wir haben ja vorher den momentanen Zustand angenommen.

Trotzdem spüren die meisten Menschen schon beim Aufschreiben eine leichte Veränderung. Es ist wie ein Vorsatz, den Zielzustand zu erreichen. So etwas Gutes auf sich zukommen  zu sehen, hebt schon die Stimmung.

Anschließend sollte man noch aufschreiben, wofür man in seinem Leben dankbar sein kann. Und wenn man ehrlich ist, fällt einem da auch etwas ein. Denn irgendetwas, wofür man dankbar sein kann, gibt es in jedem Leben!

Auch wenn man darüber vielleicht etwas nachdenken muss: allein das Nachdenken darüber, welche guten Dinge es im eigenen Leben gibt, erhöht schon die Energie!

Will man darüber hinaus, seine Beziehungen verbessern, kann man eine Liste der Dinge aufschreiben, die man an einem Menschen schätzt. Zum Beispiel an seiner Mutter, seinem Vater, seinem Partner/in, seinem Kind, sich selbst (auch wichtig!), seinem Nachbarn/in, seinem Chef/in, seinem Kollegen/in und jeder anderen beliebigen Person, zu der man seine Beziehung verbessern will. Dafür kann man sich jeden Tag eine neue Person vornehmen.

Wenn man das Führen eines Emotionstagebuches als tägliche Routine (zum Beispiel vor dem Schlafengehen) in seinen Tagesablauf  integriert, wird man tatsächlich schon bald positive Veränderungen feststellen. Auf diese Weise kann man das Gesetz der Anziehung für sich nutzen.

Emotionstagebuch
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Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem, was du erreichen möchtest!

Herzlichst,
Nicole Kunstmann

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